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07. Dezember 2022

PHOENIX group

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Wir helfen europaweit. Tag für Tag.

Seit Beginn des Krieges in der Ukraine hat die PHOENIX group es als Pflicht angesehen, die ukrainische Bevölkerung zu unterstützen – als führender Gesundheitsdienstleister in Europa. Dank unserer dezentralen Strukturen war es uns möglich, schnell zu handeln und den Menschen in der Ukraine dringend benötigte Medikamente und medizinische Produkte zur Verfügung zu stellen. 

Besonders nahe geht das Geschehen jedoch denen, die direkt an der Grenze leben, wie etwa in Rumänien. Die rumänische Apothekengruppe „Help Net“ der PHOENIX group engagiert sich deshalb insbesondere für Ukrainerinnen und Ukrainer in Not. Drei rumänische Kolleg:innen erzählen, wie sie die Menschen im Land und auch auf der Flucht unterstützen.

Tamara Teres, Apothekerin in Sighetu Marmatiei, einer kleinen Stadt in Nordrumänien

„Ich sammle gemeinsam mit meinem Team Geld, Medizin und Materialien für Krankenhäuser in der Ukraine. Alles begann, als eine ukrainische Ärztin Kontakt zu meiner Kollegin aufnahm. Meine Kollegin spricht fließend Ukrainisch. Die Ärztin war mit ihren beiden Kindern nach Sighetu Marmatiei geflohen und sammelte dringend benötigte Materialien für das Krankenhaus in ihrer 150 Kilometer entfernten Heimatstadt in der Ukraine. Dort sind alle Apotheken leer, deshalb bat sie uns um Hilfe. Wir kauften Verbände, Desinfektions- und Schmerzmittel im Wert von 1.300 Rumänischen Leu (etwa 300 Euro), die wir aus eigener Tasche zahlten. Die Ärztin brachte die Sachen dann persönlich über die Grenze. Inzwischen vermitteln wir auch zwischen anderen freiwilligen Helfern und ukrainischen Krankenhäusern. Hier, direkt an der Grenze, sind wir sehr eng mit der ukrainischen Bevölkerung verbunden. Unsere Nachbarn kamen früher immer zum Einkaufen zu uns, viele Menschen in Sighetu Marmatiei haben Verwandte in der Ukraine. Der Krieg betrifft uns daher sehr. Im Moment sammeln wir in unserer Apotheke Insulin für die Krankenhäuser in den Kriegsgebieten, denn das fehlt dort überall. Wir weisen mit Plakaten darauf hin, dass jeder, der etwas übrig hat, spenden kann. Alle Help Net-Apotheken in der Region machen mit.“

Madalina Cazamir, Leiterin Marketing und Kommunikation bei Help Net & Farmexim

„Der Krieg in der Ukraine hat auch auf uns als Organisation großen Einfluss. Deswegen haben wir darüber nachgedacht, was wir als Help Net tun können, um den Menschen zu helfen, und haben einige Maßnahmen ergriffen. Dazu gehört das Angebot, dass jeder, der aus der Ukraine kommt, seine Rezepte in Help Net-Apotheken in ganz Rumänien vollkommen kostenlos einlösen kann. Außerdem haben wir Erste-Hilfe-Zelte an zwei Standorten im Norden von Rumänien aufgebaut, an denen Geflüchtete mit dem Notwendigsten versorgt werden. Dabei arbeiten wir mit dem Roten Kreuz zusammen. Unter anderem haben wir medizinische Geräte, Desinfektionsmittel und Nahrungsergänzungsmittel im Wert von 9.000 Euro an die Hilfsorganisation gespendet, um unseren Nachbarn in Not zu helfen.“

Iuliana Nour, Pharmazeutin und Gebietsverkaufsleiterin bei PHOENIX Rumänien in Galati im Osten Rumäniens

„Ich fahre einmal pro Woche mit einer Kollegin in ein Flüchtlingslager direkt an der ukrainischen Grenze. Dort gibt es eine Ausgabestelle für Medikamente, die von acht Uhr morgens bis acht Uhr abends besetzt ist. Wir hören zu, beraten und verteilen Medizin und Zubehör. Die meisten Menschen kommen mit leichteren Beschwerden wie Husten, Schnupfen oder Durchfall. Oft leiden sie aber auch seelisch. Sie haben Stress und Angst. Daher brauchen sie häufig vor allem jemanden zum Reden. Studenten vor Ort übersetzen für uns. Die Idee für die Ausgabestelle hatte ein Kollege aus einer anderen Apotheke. Fast alle Apotheker aus Galati helfen mit und übernehmen eine der Vier-Stunden-Schichten. Die Menschen sind sehr dankbar für die Hilfe. Die Kinder schenken uns immer wieder Zeichnungen, auf denen sich zum Beispiel vereinte rumänische und ukrainische Flaggen befinden. Mein jüngster Patient war erst zwei Wochen alt. Als Apothekerin sehe ich es als meine Pflicht, Menschen in schwierigen Situationen zu helfen. Deswegen werde ich auch in Zukunft jede Woche zu dem Flüchtlingslager fahren – bis zum Ende, also, solange es eben nötig ist.“

PHOENIX print 03/22 - WORK. Life. Balance.

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